Bildergalerie

Um schlimme Fotoabende nach meiner Rückkehr zu vermeiden, findet ihr meine Erlebnisse in Bildern hier...

 

Mooji beim Yoga-Festival in Rishikesh

Der Falke fliegt...über die Berge Nepals

Meine Abenteuer am Dach der Welt - Ladakh im hohen Norden hebt mich nah an den Himmel.

Die Sterne scheinen größer und Klein-Tibet, wie man diese Region auch nennt, balanciert auf den steilen Felsvorsprüngen imposante Klöster und hier, in Steinwüsten und in herzlichen Augen lerne ich, mich zu Hause zu fühlen.

Viele Bilder findest du am Rand in der Bildergalerie...

Juli 2014 - der Anfang meiner  Reise

 

Ich bin überglücklich in Leh gelandet...hätte wegen meines Gepäcks und den endlosen Fluren in New Delhi fast meinen Flieger verpasst...ich kam 5 Minuten vor dem Abflug schnaufend und tropfend am Gate an....sonst bin ich ja immer 3 Stunden zu früh.

Ich flog über Berge so hoch und so schön, die Sonne war nah und ich saß im Flugzeug und habe gebetet, dass wir nicht anstoßen an den Felsen, so nah waren wir.

 

Mein Hotel liegt abseits vom Dorf und ist ruhig, nach der langen Reise wollte ich natürlich sofort zum Dalai Lama, aber ich muss wohl doch erstmal 3600 Höhenmeter packen...bin leicht neben mir. Die Menschen an der Rezeption wussen das, ich bekam Ausgehverbot und Kaffee und habe gewartet...

Morgen geht es aber los und ich bin gespannt.

Liebe Grüße und nochmal vielen Dank für die tollen Abschiede

 

Beate

Guten Morgen ihr Lieben,

 

Zuallererst...es gibt Internet kurz vor dem Himmel...empfang zwar sehr lückenhaft, aber ich hab Netzt....

Es ist 4 Uhr früh und heute ist der erste Tag der Kalchakra-Initiation. Ab jetzt haben wir lange Tage vor uns und werden vor Ort mit Essen und Wasser versorgt.

Ich fühle mich wie mein eigener Geist, während ich mich selbst mit Kaffee versorge und dann in den unbeschreiblich riesigen Massen auf die Ebene gehe, wo gleich seine Heiligkeit der Dalai Lama erscheinen wird. Tibeterinnen und Tibeter, Mönche und Touristen sitzen nebeneinander, über uns wehen Tücher und es gibt Schatten, westliche Toi-Tois und auf einem weißen Schild sehe ich "Germany". Wir haben unseren eigenen Sitzbereich, ich bin zu Hause auf der flachen Ebene am Fuß der steilen Berge. Einst wurde diese Fläche auch zu einem Zuhause für die vielen Tibeter, die vor der chinesischen Besatzung über die Berge nach Indien flohen und hier in einem der ersten Flüchtlingscamps schliefen.

 

Gleich wird er sprechen, der Dalai Lama und er wird in viele Sprachen übersetzt, damals hatten die Menschen Wasser und bestimmt haben viele mit ihm gesprochen, in Gebeten und Liedern und da sitze ich, auf einem kleinen Kissen und schaue mit riesigen Augen auf den leeren Thron.

 

 

Tempel in Alchi - die Berge sprechen

 

Gestern haben wir die Tempel in Alchi besucht, 80 km in 2 Stunden mit herrlichem Blick auf die karge Bergwelt. Alles beige und grau hier, aber man sagt, die Berge in Ladakh hätten Gesichter. Auf der Fahrt habe ich sie gesehen, die Sonne scheint auf die Hänge und plötzlich sind sie rot, tief braun oder gelb und scheinen zu wachsen. Herrlich...

Oft sind sie mit dem Om-Zeichen bemalt und die Künstler sind weit weit dafür geklettert. So schillern von ferne Farben und Worte, die ich nicht kenne, die aber ohne Widerstand mein Herz finden und es wird warm in mir.

6.7.2014...glaub ich zumindest...

 

Heute war der erste Kalachackra-Tag.

Mit dem Auto ging es zu der Ebene, wo die Zeremonie stattfindet. Auf dem Weg hopste ich von Schlagloch zu Schlagloch, während sie direkt neben der Staubpiste gerade eine Straße bauen...leider etwas spät, aber tolle Idee. Hupen heißt hie soviel wie "Achtung, ich überhole" oder " Hey, ich will überholen" oder " Lass mich vorbei auch wenn es dein Leben kostet"! Auf dem Weg zu Kalachakra begleiten mich die vielen Berge, ganz oben liegt Schnee und die Luft ist ganz klar. Auch der Himmel scheint viel blauer - das Dach der Welt ist ganz nah und ich finde es hier, sagen wie mal es ist der Dachboden, schon unbeschreiblich. Dabei ist es überall recht arm, schön würde man wohl nicht sagen, könnte man nur die Straßen und Häuser sehen. Sie haben Steine übereinandergelegt und mit Planen oder so Dächer gebaut...fertig. Alles in der Saisonfarbe des Jahes:Staubbraun bis Wüstenbeige. Und ich passe mich an, meine Schuhe und Füße sind auch schon so und weiß zu tragen ist keine gute Idee. Dann passieren wie kleinere Hüttenansammlungen, eine Uni, eine Schule und kleine Klöster und ein Soldatencamp-so sagt zumindest unser Fahrer, denn erkennen kann man bis auf die Klöster nix davon....beige Kästen eben. Aber man kennt hier doch Farbe, man benutzt sie aber nur für Lastwagen, mit herrlichen Verzierungen fegen sie über die Pisten. Am Parkplatz angekommen laufen wir 10 Minuten vorbei an Zelten, halbfertigen und irgendwie wohl fertigen Hütten zum Kalachakra-Ground, wie sie hier sagen. Nach einer Sicherheitskontrolle gehe ich eine kleine Treppe hinunter und da ist es...sofort schießen mir Tränen in die Augen-ich bin angekommen. Eine riesige Ebene spannt sich vor mir aus, überall liegen Planen auf dem Boden und mit Bambussrtäben hat man einen mäßigen Sonnenschutz aufgespannt. Bevor ich noch sehen kann, was womist, höre ich schon die Stimme des Dalai Lama, dunkel und tief klingen seine Gebete. Ich bin angekommen, setze mich in den Bereich"Fremde", vorbei an den vielen Mönchen und Einheimischen, die mit der ganzen Familie schon seit Stunden auf den Beinen sind, um zu Fuß hierher zu pilgern. 150.000 Leute, 12 mobile Toiletten und jeder bekommt Brot, Reis, Tee und Kekse und kann den Dalai Lama sogar in niederländischer Sprache hören. Wie das passiert und weitere News folgen bald...denn Wlan gibt es nur für wenige Minuten und ich sitze an dieser Seite schon seit zwei Tagen...

Ein Wunder - Kaffee und Brownie hoch oben..je näher der Himmel desto besser...
Ein Wunder - Kaffee und Brownie hoch oben..je näher der Himmel desto besser...

Weltmeister

 

Gestern habe ich geträumt, wir werden Fußball-Weltmeister und heute erfahre ich, dass tatsächlich gefeiert wird...weit weit weg in einem kleinen Land in Europa. Denn hier oben in den Bergen habe ich mich abgeschnitten von flimmernden Bildschirmen und lausche dem Wind und...zufällig auch 2 jungen Tibetern.

Denn eigentlich wollte ich heute unbedingt das fertige Kalachakra - Mandala sehen und bin um 5 Uhr früh aufgebrochen, um mich in die Schlange zu stellen. Unglaublich, die Sonne so früh über die unzähligen Steine schimmern zu sehen und unglaublich, dass sie heute früh schön auf mehrere tausend Köpfe strahlt, die wahrscheinlich schon seit Mitternacht anstehen, um einen Blick auf den Sandpalast zu werfen.

Nach einer halben Stunde ohne Kaffee in der Schlange gebe ich auf und gehe hoch zur Straße. Da bin ich dann wieder alleine, keiner hier der mich mitnehmen könnte und alleine die 9 Kilometer laufen mag ich auch nicht wirklich. Zum Glück begegnet mit dann ein Auto mit zwei jungen Tibetern, die mich aus rotumrandeten Augen anstrahlen und sofort ihre Türen öffnen. Oh weh, Gastfreundschaft in Ehren aber diese beiden Kerle haben in der letzten Nacht bestimmt nicht nur Buttertee getrunken. Aber da mein ganzer Körper nach Kaffee schreit, lächel ich sie an und nicke begeistert. Ganz auf mein Glück will ich mich dann doch nicht verlassen und kaufe bei einer alten Frau am Straßenrand Tee, den sie ganz frisch über dem Feuer mit Gewürzen und Milch aufkocht und in zwei winzige Plastikbecher füllt. Die beiden Tibeter freuen sich über das warme Getränk und fragen neugierig, woher ich denn komme.

Germany, sage ich und will noch erklären, wo das liegt, werde aber von wildem Geschrei unterbrochen. Die beiden brüllen in den Morgen irgendwas, ihre Augen blitzen und ich hoffe sehr, dass es kein Kampfgeheul ist denn ich habe nur meinen Alubecher dabei, um mich zu wehren und mag Gewalt ja eigentlich auch gar nicht. Dennoch bereite ich mich darauf vor, mich zu verteidigen, als mich auch schon 4 Hände packen und herumwirbeln. Es scheint eine Art Tanz zu sein, morgens um 5 Uhr in der Steinwüste Ladakhs. Mir ist nach drei Runden richtig übel und der Auflauf von gestern macht sich gerade auf den Weg nach oben, als sich die beiden wieder beruhigen und den Rest ihres Tees schlürfen.

 

You know?, fragt der eine und bemerkt meine Ratlosigkeit.

You winning! You winning!

Ich was?

Last night you world champion, we were having party all night long!

 

Ich fasse es nicht, Deutschland ist Fußballweltmeister geworden und diese beiden Jungen haben es nachts live gesehen und gefeiert. Und sie wären auf jeden Fall für Deutschland gewesen, sagen sie, und können gar nicht verstehen, warum ich nicht geschaut habe. Kalachakra, versuche ich es, aber das scheint für sie nichts besonderes zu sein und auch Seine Heiligkeit kommt hier wohl öfter vorbei, denn auch er ist für sie kein Grund, dieses wichtige Fußballspiel zu verpassen.

Deutschland ist Weltmeister, das feiere ich morgens um 5 Uhr mit zwei jungen Tibetern und es gibt Buttertee und mein Tag ist gerettet.

und beim Frühstück erzählt man mir, dass Deutschland gewonnen hat....wahnsinn...dreht ihr alle durch?

Hier sehe ich nichts davon, zumal es auch kaum Empfang gibt...Dalai Lama schlägt Fußball...

Viele tausend Mönche warten schon seit Stunden in Gebet und Meditation auf seine Heiligkeit
Viele tausend Mönche warten schon seit Stunden in Gebet und Meditation auf seine Heiligkeit

Das Ende vom Rad der Zeit


Herrlicher Morgen, heute, am Vollmondtag ist der Haupttag von Kalachakra. Wir staunen dann noch ein letztes Mal über die friedlichen Massen und lehnen den Buttertee dankend ab....ehrlich gruselig...Butter und Milch...viel Butter...brrrrrr.


Meine Buddhakekse habe ich drei Tage mit mir herumgetragen und versucht, sie irgendwie seiner Heiligkeit zu geben. Er selbst ging daran vorbei, die Bodyguards haben abgelehnt und ein Mönch hat wenigstens einen Buddha-Keks gegessen.

Am dritten Tag habe ich glücklicherweise seinen Generalsekretär getroffen, der hielt mich wohl für leicht durchgeknallt, aber harmlos und hat die Kekse dann mitgenommen. Richard Gere hatte noch keine Zeit für einen Kaffee, aber ich arbeite dran. Zumindest kennt jemand den Koch des Dalai Lama, der uns mit Keksen versorgt hat, die von Seiner Heiligkeit gesegnet wurden♥♥♥♥

So sieht der Platz aus, wo die Kalachakra-Initiation stattfindet. Alle sitzen auf Teppichen auf dem Boden und der Dalai Lama sitzt unter dem kleinen goldenen Dach rechts hinten...neben Richard Gere...
So sieht der Platz aus, wo die Kalachakra-Initiation stattfindet. Alle sitzen auf Teppichen auf dem Boden und der Dalai Lama sitzt unter dem kleinen goldenen Dach rechts hinten...neben Richard Gere...
Ich trage voller Freude das T-Shirt meiner Lieblingsklasse...
Ich trage voller Freude das T-Shirt meiner Lieblingsklasse...

Inder sind...

 

Inder sagen nicht nein, Inder sind immer hilfsbereit und ich habe erst zwei getroffen,

die noch nicht in Deutschland waren.

 

Ich lerne gerade, zu warten und zu sehen, was so passiert, denn konkrete Absprachen macht man hier wohl nicht.

Wo ist die Schule für tibetische Nonnen?

Kein Problem, ich zeig es dir.

 

Doch dann dreht er sich weg und die Angaben bleiben irgendwo in seinem Hals stecken. Auch nochmal fragen bringt nix und es ist irgendwie lustig, wie ich mich anstrenge und es zu nichts führt. Aber wenn man was kaufen will, kommen Preise und weitete Ideen sofort, Geld öffnet anscheinend auch hier so manche Blockaden.


 

 

 

 

 

In der steinigen Einöde zwischen den Bergen kannst du einen eigenartigen Markt finden: Du kannst dort den Wirbel des Lebens gegen grenzenlose Seligkeit eintauschen.“ 


Milrepa

Ladakh - Steinwüste und Schatztruhe



Ladakh ist ein Land mit vielen Traditionen und Glaubensrichtungen.

Hier spielen zwei Religionen eine wesentliche Rolle im Leben der Menschen. Im Osten, dort wo ich mich gerade befinde, sind die meisten Menschen Buddhisten, im Westen ist jedoch der Islam weit verbreitet. Das diese Region wüstenähnlich ist, merke ich schnell. Kein Sand in Sicht, keine Kamele, dafür aber Steine und sommerliche Temperaturen von bis zu 40 Grad. Im Winter ist der einizig befahrbare Pass hinauf in diese Region gesperrt, es ist alles tief verschneit und nur mit dem Flugzeug kann man Leh erreichen.


Lange bevor hier der Buddhismussich ausbreitete, haben Schamanen und andere weise Männer und Frauen ihr Wissen mit den Menschen, die auf der Suche nach Heilung und Rat waren, geteilt.

Es gibt sie immer noch, die Medizinmänner, Astrologen und andere Schamanen. Wir haben eine Schamanin besucht und ihr Sein hat mich tief beeindruckt...davon mehr, wenn ich auf einen Kaffee eingeladen werde.


Ladakh liegt nah an Pakistan und China und so ist es fast normal, auf der Reise zu den Klöstern immer wieder Militärstützpunkte und Kolonnen von Fahrzeugen auf dem Weg wohin auch immer zu sehen. Da wir Touristen sind, unverkennbar mit den verbrannten Gesichtern und glänzenden Augen, werden wir kaum angehalten.

Spannend ist, dass hier jedes Militärcamp einen eigenen Namen hat, wie bei den Pfadfindern gibt es hier Gruppen, in meiner Fantasie treffen sie sich zu gemeinsamen Lagerspielen und singen so furchterregend, dass noch kein Feind es über die Berge geschafft hat. Manchmal sieht man an Felsen Nummern in schwindelerregender Höhe, hier trainieren sie und die vielen Reifenspuren auf einigen Felsen zeigen, dass sie wirkliche Meister darin sind, mit dem Auto dahin vorzudringen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.



Die Armee hat spannende Namen...
Die Armee hat spannende Namen...


17.Juli 2014 - Khardung La Pass

 

Heute fahren wir für 5 Tage ins Nubra-Valley, hierfür braucht man eine Sondergenemigung, die man leicht bekommt...wenn man bezahlt.

Die tiefen Täler der Flüsse Shyok und Nubra sollen atemberaubend sein und da nicht so viele Touristen unterwegs sind, hat man die Landschaft für sich. Ich freue mich besonders auf die Passüberquerung, der Khardung -La ist mit 5602m der höchste befahrbare Pass der Welt★★★

Da wir zu dritt unsern eigenen Fahrer haben, können wir jederzeit anhalten und im Kloster Diskit mal mehr Zeit verbringen als sonst.

Die Fahrt hinauf ist der Weg des Vertrauens, ich vertraue auf das Können unseres Fahrers, ich vertraue, dass die herunterstürzenden Felsbrocken uns nicht treffen, ich vertraue, dass es nicht schneit und bin entsetzt, als ich in diesen Höhen tatsächlich Menschen sehe, die sich darum kümmern, dass der Pass befahrbar bleibt. Der härteste Job der Welt, mit wenig Sauerstoff und Rücken bestimmt schon nach 3 Tagen, dafür ein herrlicher Blick und der Segen und die Dankbarkeit der vielen hundert Menschen, die von einem Tal ins nächste Tal dürfen - kleine Paradiese in hohen Höhen.


 

 

 

 

 

Der Dom am Khardung La
Der Dom am Khardung La

Nubra-Valley oder Luxus-Camping

 

Nach dem Pass fahren wir auf schmalen Straßen hinunter ins Tal. Die Flüsse Nubra und Shyok haben sich tief eingegraben und zu beiden Seiten ragen riesige Berge empor, manchmal sieht man Schnee in der Sonne glitzern.

Nachdem wir die vielen Kontrollposten hinter uns gelassen haben, für das Tal braucht man eine Genehmigung, begrüßen wir im Tal die erste große Buddha-Statue. Um sie herum grasen Yaks und zwei Murmeltiere wuseln durch das niedrige Gestrüpp. Ali hat uns sicher ins Tal gefahren, durch Schnee und Regen und warum wir so kaputt sind, bleibt ein Rätsel. Wir übernachten in einem Zeltcamp...inmitten eines herrlichen Gemüsegartens und unser großes Zelt hat innen lauter Blümchen...♥♥♥

Mücken gibt es hier keine und so schlafen wir nach einem großartigen Essen 8 Stunden...

 

 

 

Zelt-Himmel
Zelt-Himmel

Das einsame Tal


Die Reise ins Nubra-Valley ist eine Tour durch sehr urtümliche Landschaft, steil fallen die Berge hinab und ich feiere meinen Geburtstag in einer Steinwüste...und Stille. Es riecht sogar nach Stein und kleine gelbe Blümchen duften herrlich. In Hundur sitze ich auf einem Kamel, dass angeblich von Händlern der Seidenstraße zurückgelassen wurde und es trägt mich durch Sanddünen, schnell denke ich, ich bin in Afrika und das Kamel wahrscheinlich...blos schnell nach Hause...


In Diskit steigen wir zum Kloster hinauf, verwinkelte Gassen ragen bis auf die Felsspitze. Glücklich sitze ich in der ersten kleinen Gompa, die der Mönch direkt danach zuschließt, dabei ist es erst 16 Uhr. Beängstigende Masken hängen an den Wänden und einigecStatuen sind bewaffnet...friedvoller Buddhismus?

Aber ja, sie sind auf meiner Seite, vertreiben mein Ego und meine Angst und schaffen Platz im Herzen. Und das wirkt hier oben in der Abgeschiedenheit besonders gut und ich fühle mich wie ein kleines Kind, dass endlich wieder aus dem wohlerzogenen Erwachsenenkörper auf die Welt schauen kann.

Aber der Mönch klingelt mit seinem Schlüssel und ohne zu überlegen folge ich ihm.

 Und so beginnt eine lustige Tour...der Mönch zeigt mir die kleinen Gebetrsräume, dann sagt er, er sei in Eile und verschließt sie schnell...zum Glück achtet er darauf, dass ich vor der Tür stehe. So bin ich in 10 Min. durch die Anlage gesaust und nehme in der großen Gompa platz und lausche...det Schlüssel-Mönch ist weg, hat sich mit einer Schüssel voll Mehl in einen Raum verzogen und bereitet wohl das Essen zu...trotzdem setze ich mich zur Sicherheit direkt neben den Eingang...vielleicht gibt es ja mehrere Schlüssel.

 

 

Samstemling Gompa
Samstemling Gompa

Diskit-Morgenpuja

 

Um 6 Uhr steigen wir die steilen Stufen hinauf und waren auf die Morgenpuja der Mönche des Klosters. Die Halle füllt sich mit 10 Mönchen und wir setzen uns wie sie auf niedrige, bodentiefe Bänke. Unvermittelt beginnen sie...tief und dröhnend sind die Stimmen, begleitet von Trommel und Glocke. Dazu duftet das frisch verbrannte Räucherwerk und jeder bekommt eine Tasse heißen, salzigen Buttertee. Ich verstehe nicht, was sie auf tibetisch rezitieren, muss es aber auch nicht. Es kommt unvermittelt bei mir an und ich bin ganz in der Melodie dieses Morgens, hoch oben in den Bergen.


Khardung La


Zweimal hab ich den höchsten Pass überquert, den man befahren kann und die Höhe macht lustig...ich hatte viel Spaß und nebenbei die beste Klo-Aussicht der Welt. Auf dem Weg nach oben haben wir Esel getroffen, Motorradfahrer und Radfahrer, sogar einen Fußgänger...ob und wie sie das geschafft haben, weiß ich leider nicht. Oben wehen viele Gebetsfahnen, man kann Tee trinken und den Göttern in einem winzigen Gebetsraum danken. Alle sind dort oben wegen des Sauerstoffmangels entweder ruhig oder extrem gut drauf...könnte was werden, oder? Sauerstoffmangel für den Weltfrieden ♥♥♥

 

Und so kriege ich einen Lachflash, als ich in den Steinen die höchste Toilette meiner Reise benutzen durfte und will alles und jeden umarmen. Als ich kurz davor bin, hier oben im winzigen Kiosk das einzige zu kaufen, was es hier gibt, nämlich warme Tütensuppe, greift unser Fahrer ein und meint, es sei sehr sehr dringend an der Zeit, hinunterzufahren. Ich lache über mich oder über was auch immer noch für viele Minuten, als wir ins Tal holpern.

 

Gebetsfahnen auf dem Khardung La- dem angeblich höchsten Pass, den man befahren kann.
Gebetsfahnen auf dem Khardung La- dem angeblich höchsten Pass, den man befahren kann.

Takthog-Gompa

 

Ein kleines Bächlein plätschert und die Gerstenfelder sind satt grün, das Dorf Chemrey ist wirklich eine Oase. Die Gompa, d.h. das Gebetshaus oder Kloster, steht wie fast alle auf einem kleinen Hügel. Im Inneren der Gebetshalle aus dem 17. Jhd. erkennt man fast keine Wandgemälde, denn von den vielen Butterlampen ist alles schwarz vor Ruß. Gläubige kleben Geldscheine und Münzen an die Decke, ddr Schmutz hält sie dort fest und ab und an pflückt sie ein Mönch und kauft davon...Butterlampen?Tee?

Der Name Takthog heißt übersetzt Steindach und bezieht sich auf zwei Höhlenschreine, in denen Padmadambhava im 8Jhd. meditiert haben soll.

 

 

 

 

 

Zum Vergrößern...drück mich...
Diskit -Kloster am Berg...zum Vergrößern...drück mich♥♥♥

 

Berge in Diskit
Berge in Diskit

Nun ja...ich kanns nicht lassen wieder ein Bergbild...Sonne über den Bergen bei Diskit

Das letzte Dorf


Am nächsten Morgen fahren wir weiter nach Turtuk, nah an der Grenze zu Pakistan.Weiter dürfen wir nicht und erleben Menschen, die Touristen erst seit wenigen Jahren kennen. Das Dorf versteckt seine Häuser in engen Gassen und hinter dicken Mauern, am hellichten Tag ist es richtig dunkel und wir irren durch die Pfade und wissen oft nicht, ob wir uns in einem privaten Hof befinden oder immer noch auf einem Weg. Dann steigen wir einen Weg hoch und plötzlich strahlt die Sonne auf gelbe Getreidefelder und die hohen Berge zu beiden Seiten des engen Tals.

Wir sehen nur Frauen, die auf den Feldern das Getreide mit ihren Händen ausreißen. Die Kinder versuchen mit einem Grinsen, zu betteln, irgendwo haben sie sich das wohl abgeschaut, aber es ist mehr ein Fang-mich-doch-Spiel durch das Dorf...die Kinder gewinnen und ich bin froh, mein Hostel vor der Dunkelheit zu erreichen.

 

Weizenfelder von Turtuk
Weizenfelder von Turtuk

Päckchen-Herausforderung

 

 

Die Menschen hier legen Wert auf  Stil, das muss ich schon sagen. Ich wollte eigentlich nur ein kleines Päckchen nach Deutschland schicken und hatte schon alles eingepackt und beschriftet...aber die Frau im Postamt hat mir erklärt, wie das eigentlich richtig geht:

Zuerst wollte sie sehen, was ich verschicke und leider waren einige Teile  nicht in Ordnung, es darf kein Metall versendet werden...da weint das Herz bei den vielen schönen Statuen...

Dann war mein braunes Paket nicht in Ordnung, ich musste damit zum Stoffhändler, um weißen Stoff zu kaufen, dann habe ich noch Nadel, Faden und einen Stift besorgt.

Das hat gedauert...lange gedauert...dann zurück zum Postamt und dann durfte ich das Päckchen in Stoff einnähen.

Da hockte ich nun, auf dem Boden des winzigen Postamtes in Ladakh, um mich herum starrten alle auf meinen Kampf mit der Nadel.

Das muss wohl sehr komisch ausgesehen haben, oder sehr verzweifelt oder beides, denn schon nach 5 Minuten sagte die zweite Postfrau:"Let me do it"  und hat es für mich sehr sehr sorgfältig genäht.♥♥♥

Danach noch wiegen, Anschrift, Absender und Codenummern draufschreiben und dann ging es auf die Reise...

 

Ach ja, es kommt wohl nicht rechtzeitig zum Geburtstag an, liebster Papi, denn es dauert so 2 Monate, sorry♥♥♥

 

 

 

 

 

Ich schicke ein Päckchen...

 

Zelten am Tso Moriri See...wo sind die Normaden?

 

Normaden hab ich mir mit riesigen Zelten vorgestellt, so wie in der Mongolei mit einer großen gemeinsamen Feuerstelle...Hier leben sie sehr verstreut, aber unser Fahrer war ein Horse-Man, kennt hier jeden und wir staunen.

Wir staunen, dass er noch einen Führerschein hat, denn er fährt rasant mit 60km/h...bei den Steinpisten und den Kurven gruselig.

Wir staunen, dass er soooo oft anhält, weil er jemanden kennt, der hier im Nichts herumläuft.

Wir freuen uns, dass er das erste Normadencamp entdeckt...nur ein Zelt inmitten von Steinen. Sie haben Ziegen...hoffen wir, bestimmt auch noch viele viele andere tolle Sachen, denn zu sehen ist nur ein kleines weißes Zelt, einige Kisten und ich weiß wirklich nicht, wie die hier überleben.

Unser Horseman redet mit dem Mann und der kleine Junge und ich finden schnell ein Spiel...denn Junge ist eben Junge.


Das Spiel heißt: "Blonde Frau baut Steinturm, kleiner Mann tritt ihn um"


Und das geht ewig so....nach drei Stunden sitzt die blonde Frau mit leichtem Sonnenstich im Wagen und ein kleiner Normadenjunge hat den Bauch voller Karamellbonbons....

 

 

 

 

Schule...auch hier...

 

Die Schule beginnt mit Gesang und Gebet in der schon früh heißen Sonne. Auch hier kennt man leider Kaugummi, aber die Schüler in ihren Uniformen marschieren zu Trommelschlägen in die winzigen Klassenzimmer und kaum jemand stört den Vortrag der Lehrerin. Das Mittagessen ist lecker und unter freiem Himmel wird abgewaschen...Seife? Was war das noch gleich? 

Neugierig sind ihre Blicke und sie wollen wissen, ob Schüler in Deutschland auch Cola mögen, ob sie auch Chips essen und als das gekärt ist, sind sie zufrieden...Unterschiede gibt es eben doch nur im Kopf, in Wahrheit haben wir viel mehr gemeinsam, als uns bewusst ist.

Dann schlage ich vor, dass jeder ein Bild malt und alle legen los, kleine und große liegen auf dem Boden und teilen sich die wenigen Buntstifte. Nach einer Stunde bin ich beschenkt mit dem Wisen, dass die Welt dieser Kinder klein und doch riesengroß ist.

Denn alle haben ganz ähnliche Bilder gemalt...haben ihr Leben für mich auf Papier festgehalten.

Berge sind da, ein kleiner Fluß und lachende Gesichter sind überall zu sehen, einige haben noch das Kloster gezeichnet oder Wolken oder die Sonne...sonst nichts. Weite schreit aus den Zeichnungen, Freiheit und die Kraft der Berge. Und die Lehrerin aus Deutschland freut sich, dass der Blick dieser Menschen klar ist, offen und voller Freude.

Oft sind die Schüler meine besten Lehrer.

 

Schulfest in den Bergen

 

Das Schulfest startet mit einer Mathe- Ralley und ich bin verloren in Winkeln und  geometrischen Figuren und rette mich mit Minztee und Tsampa in eine mathefreie Zone...Viele Kinder aus den umliegenden Dörfern sind angereist, jeder hat eine Station für die Ralley vorbereitet oder Essen mitgebracht. Von dem Berg gegenüber höre ich Gesänge und schon bald zieht eine kleine rote Schnur ins Tal - die Mönchskinder des Kosters kommen und gemeinsam verbringen wir einen herrlichen Schulmorgen.

Dann brüllen sie die Englischvokabeln in den Himmel und ich habe schon tolle Ideen für meinen Unterricht...brauche dringend eine Trommel.


 

 

Schulfest in Lamayuru...und ich treffe die Kinder aus dem kleinen Dorf in den Bergen hier wieder...und Mathe kann ich auch auf Englisch  nicht
Schulfest in Lamayuru...und ich treffe die Kinder aus dem kleinen Dorf in den Bergen hier wieder...und Mathe kann ich auch auf Englisch nicht
Mittagessen in der Schule
Mittagessen in der Schule

 

The mountains are calling

 

 

Versteckt auf einem hogen Berg liegt ein winziges Meditationszentrum....hier bin ich abgetraucht zu Buttertee, Pujas, Mandalas und leuchtenden Augen...

Ein Mönch hat mit eingeladen und in einer winzigen Kammer sitze ich ihm gegenüber, wir können kaum reden, denn er versteht wenig englisch und ich kann kein tibetisch. Muss aber auch nicht sein. Wir lassen Stille zu, ich versinke in den bunten Bildern und Gebetsfahnen und was auch immer er mir hier beibringt...es ist nicht für meinen Verstand gedacht. Langsam fahre ich herunter, sinke in etwas und schwimme darin und will nicht wieder auftauchen - 10 Tage ziehen dahin und ich mit ihnen...hoch oben in den Bergen von Lamayuru.

 

 

 

 

Andreas Bourani hat es so schön gesungen, als wäre er hier..

Und ich sitze in den Seinen und lausche.....

 

 

 

SEIN

 

Ich habe einen Augenblick

den man nie wieder vergisst

So wunderschön, dafür reichen Worte nicht

Ich habe Glück,denn ich muss mich nicht beeilen, nichts dafür zu tun

um bedeutungsvoll zu sein

Um bedeutungsvoll zu sein

Die Berge ziehen am Horizont wie Wellen übers Land. Sie nehmen mich bei sich auf so als wären wir verwandt

 

Ich sitze hier und atme leise um all das nicht zu stören.

Um unbemerkt für eine Weile zu allem zu gehören

Zu allem zu gehören....

 

 

Lautlos zieht ein Falke in der Ferne seine Bahn, nur einmal so wie er zu fliegen, zu fallen ohne Fall

Ich stelle was ich fühle über alles was ich weiß

Ich bin in mir daheim,hier schließt sich der Kreis

♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

 

 Wenn keiner von Milliarden Steinen einem anderen gleicht,

warum hab ich dann Zweifel an meiner Einzigartigkeit?

Hier draußen find ich mehr, als ich je geben kann

Ich bin so am Leben mir macht selbst Sterben keine Angst.

 

Hier bin ich mit mir verbunden

Hier leb ich in mich hinein

Hier gelingt es  für Sekunden

Mich von allem zu befrein


 

 



Der Abschied  - zurück zu den Farben



Mitternacht in Leh...

 

alle schlafen...alle?Nein, ich bin nach 2 Litern Kaffee hellwach und schleiche durch die dunklen Gassen...ich bin alleine...dachte ich, doch dann sehe ich Kühe, Esel und Hunde auf der Straße. Sie haben sich um einen riesigen Müllberg versammelt, denn hier schmeißen die Leute einfach alles weg...und so fressen die Tiere in der Nacht, was sie finden und der Rest wird verbrannt...

Kurz bleibe ich stehen und sehe erschüttert, wie die Kuh wahrscheinlich vor lauter Hunger eine Plastiktüte verschluckt. Doch dann reiße ich mich los von dem nächtlichen Treiben der tierischen Müllbeseitigungsgesellschaft, denn ich habe eine Mission. Gespannt stelle ich mich an die Ecke und lausche...gleich müsdte es soweit sein Ich habe eine gute Sicht, denn die Sterne funkeln hell und so schimmert der Staub der engen Gassen in der Nacht.

Plötzlich höre ich sie, zuerst nur ein Schlurfen, dann klickern die Steine auf der Straße und die Erde knirscht...ich blicke angestrengt in die Nacht...und dann kommen sie...

 

Wie riesige Türme ragen sie in den Nachthimmel, aus allen Ecken stolpern sie auf mich zu...

Nein, keine Zombies oder sonstige Ungeheuer, sondern gewaltige Rucksäcke mit ihren Trägern kommen zum Treffpunkt um Mitternacht an diese Kreuzung...denn hier startet eine Fahrt über die Berge nach Manali...und da man hier leider noch nix von Tunneln gehört hat ( Also an alle Tunnelbauer...Indien ist euer Land, ehrlich)

fährt man über die Berge...

Deshalb braucht man für 422km auch 20 Stunden....teilweise enge Straßen schlängeln sich rauf und runter und ich erlebe Schnee, steile Hänge und muss verzweifelt feststellen, dass Klopausen nicht zum Programm gehören. Der Fahrer will ankommen,und so rast er mit einem unetschütterlichen Glauben an die Bremsen die steilen Pisten hinunter..zum Glück ist es am Anfang dunkel und ich bete mit neu entfachter Begeisterung...

Und dann ist Stille...um 3 Uhr nachts, mitten auf einer Bergstraße rollt sich unser Fahrer in seine Wolldecke ein und schläft...ich spähe durch die winzigen Fenster und erblicke schneebedeckte Hänge..und dann kriecht die Kälte in unseren Minibus...hab

ich schon erwähnt, dassman sie Deluxbusse nennt?Der Luxus ist der Verzicht, denn sie haben KEINE Heizung, keine Kopfstützen, keine dichten Fenster und so bin ich alleine...mit dem Berg, der Kälte und auch ein ???-Hörspiel kann mich nicht retten.

Und dann verstehe ich, warum man Sonnentänze aufführt und wippe mit den Füßen, bis endlich endlich die ersten Strahlen unseren Fahrer wecken und die abenteuetliche Fahrt durch die Berge bis ins grüne Manali beginnt.


Und wenn du denkst, es ist geschafft...dann kommt hinter dem Berg ein neuer Berg...

Der lange Weg von Leh nach Manali


Auf dem Weg nach Manali durch die Berge halten wir in kleinen Zeltcamps und trinken sùßen Tee...die Berge sind gewaltig und oft reichen Gletscher bis an die Straße. Noch einen Monat, und dieser Weg ist zugeschneit und bis in den Frùhling hinein

gesperrt. Langsam poltern wir hinauf und hinunter...aber der Luxus ist nicht der Bus, sondern die Aussicht. Die Sterne so scheint mir waren noch nie so nah und hell und die Milchstraße zieht sich wie ein Band ùber den Himmel

 

Und dann, als mein Hintern mir die Freundschaft kündigt und die Knie vor sich hinknirschen...dann kommt sie....

Erst ganz in der Ferne sehe ich einzelne Stellen an den Berghängen, auf einmal steht ein Baum auf einem steilen Vorsprung und dann ist sie da...

Die Farbe grün😊😊😊

1 Monat war ich in ein herrliches grau versunken und jetzt bekomme ich die Farben zurück.Es ist ein Fest...so viele Pflanzen sind auf die Hänge  geklettert und meine Augen saugen es förmlich auf...

das frische grün, wie es im Morgentau funkelt, die dunklen grünen Blätter tropischer Bäume...sooooooo schön.

Das pralle Leben nach der Stille der Berge donnert heran und ich werde űberschüttet...denn jetzt bin ich in Indien. Grelle Farben auf den Saris der Frauen flattern durch den Staub und ich bin voll...steige aus dem Bus, sitze und staune...sitze und staune und sitze...glücklich🌳🌴🌺🌻🌾🌿

 

 

 

Nach vielen Stunden Pause in einem der Zeltcamps in den Bergen. Es gibt Toast und Cola, Chips und Klopapier...was will man mehr?


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